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Dem Startup-Boom hinkt die Region scheinbar hinterher. Doch die Gründungen im Südwesten haben oft eine besonders gute Substanz.

So will Baden-Württembergs „Mr. Startup“ 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen

18.Jan. 2026 | 19 Min. Lesezeit | Standort, Start-Ups |
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Multigründer Adrian Thoma will den Südwesten zur Startup-Hochburg machen: 10.000 neue Jobs, eine Milliarde Euro Wagniskapital und 300 Deep-Tech-Startups bis 2030. NXTGN ist Gewinner des Bundes-Leuchtturmwettbewerbs und vernetzt Wissenschaft, Wirtschaft und Gründer. Ziel: Innovation, Wachstum und internationale Strahlkraft für die Region.
Startup-Gründer Adrian Thoma hat nur ein Ziel: Anderen Startups im Land zu helfen. © Alexander Vollertsen/Golden Cut Media
Startup-Gründer Adrian Thoma hat nur ein Ziel: Anderen Startups im Land zu helfen.

Adrian Thoma hat bereits selbst mehr als ein Startup gegründet. Mit seinem jetzigen Unternehmen, der NXTGN Management GmbH, und zahlreichen Partnern aus Universitäten und Forschungseinrichtungen hat er es sich zur Aufgabe gemacht, jungen, hochqualifizierten Wissenschaftlern den Weg in die Selbständigkeit zu ebnen. Jetzt gehört er zu den Gewinnern eines Leuchtturmwettbewerbs der Bundesregierung. Auch die IHK hat einen Anteil an dem Erfolg. 

Eigentlich wollte er Rockmusiker werden. Als Keyboarder der Stuttgarter Gruppe Submarien hat Adrian Thoma im Jahr 2006 sogar den Deutschen Rockpreis in Duisburg gewonnen. Dass es dann doch nicht mit dem internationalen Durchbruch geklappt hat, ist schade für ihn – aber sicher ein Segen für die Gründer- und Startup-Szene in Baden-Württemberg. 

Auch kleinere Unternehmen sollen mit im Boot sein

Denn aus dem Rockmusiker ist ein Startup-Pionier geworden – und zwar ein sehr erfolgreicher. Für all das, was Adrian Thoma seither für junge Unternehmerinnen und Unternehmer geleistet hat, hat ihn Claus Paal, der Präsident der IHK Region Stuttgart, jüngst zum „Mr. Startup Baden-Württemberg“ ernannt. Noch wichtiger:  Seit kurzem darf sich das von Adrian Thoma gegründete NXTGN – die Abkürzung steht für Next Generation – als eines von bundesweit zehn Unternehmen offiziell Startup-Factory nennen. Zusammen mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Baden-Württemberg hat sich NXTGN als Startup-Unternehmen, das anderen Startups hilft, beim Leuchtturmwettbewerb der Bundesregierung durchgesetzt. 

In den kommenden fünf Jahren will Adrian Thoma nun noch intensiver zusammen mit seinen Partnern die Frage klären, wie man in der Region und im gesamten Land das Startup-Ökosystem weiter ausbaut. Große Firmen, kleine und mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Gründer sollen so verbunden werden, dass am Ende neue Jobs, Wachstum und internationale Strahlkraft entstehen. 

Nun sitzt der in Neuffen (Kreis Esslingen) lebende Thoma in einem kleinen Kirchheimer Café. Zunächst stellt der 42-Jährige selber Fragen und hört aufmerksam zu. Dann beginnt er, eloquent aus seinem eigenen Leben zu erzählen.  Natürlich steht da auch der Erfolg beim Bundeswettbewerb im Mittelpunkt. Keine Frage: Dass NXTGN ausgewählt wurde, beflügelt ihn und sein Team. Gemeinsam haben sie große Pläne.   

Forschungs-Startups als Wachstumsmotor

„Viele haben mir gesagt: Kommuniziere jetzt bloß keine Ziele. Sonst wirst du daran gemessen – aber genau das wollen wir ja!“  Adrian Thoma lacht. Und schon legt der NXTGN-Managing Director los: „Wir wollen in neuen Startups im Land 10 000 Arbeitsplätze schaffen und eine Milliarde Euro Wagniskapital für diese Startups einsammeln.“ Dazu sollen mindestens 15 000 Studentinnen und Studenten mit zahlreichen Aus- und Weiterbildungsangeboten für die Gründung von Startups begeistert werden. Thoma: „Wir wollen, dass mindestens 300 neue Deep-Tech-Startups entstehen. Damit meinen wir Unternehmen, die nicht nur versuchen, beispielsweise eine neue App am Markt zu platzieren. Wir wollen Startups schaffen, die sich wirklich mit einem hohen Forschungsanteil aus den Universitäten oder aus unseren Forschungseinrichtungen heraus gründen.“

Das allein klingt nach einer Herkulesaufgabe. Doch Thoma plant noch mehr: „Wir wollen 1000 Kollaborationen zwischen Startups und vor allem mittelständischen Unternehmen initiieren. Also Kunden-Lieferanten-Beziehungen oder Lieferanten-Kunden-Beziehungen, gemeinsame Produkte, gemeinsame Joint Ventures, Übernahmen, Finanzierungsrunden, also was auch immer, um diese beiden Welten zusammenzubringen.“ Natürlich nennt Thoma auch ein ehrgeiziges Zeitfenster: „Wir wollen bis Ende 2030 unsere Ziele erreicht haben.“ Und er weiß auch: Die Uhr tickt, oder wie er es formuliert: „Time is running.“

© Gründermotor
Adrian Thoma ist ein Multigründer – und hat aus Fehlern und Erfolgen gleichermaßen gelernt.

Adrian Thoma: Vom Rockmusiker zum Unternehmer

Wer ist Adrian Thoma?  Und wie ist er zu dem geworden, was er heute ist?  Um in seine Welt einzutauchen, lohnt sich ein Blick zurück. Geboren und aufgewachsen in der Nähe von Heilbronn ist er zum Studium nach Stuttgart gezogen – und hier hängengeblieben. Dass er einmal die Speerspitze des Startup-Bewegung im Land sein würde, für den sich bei Unternehmen aber auch in der Politik fast alle Türen öffnen, hätte er zu Beginn seines Berufslebens nie gedacht: „Die Idee zu dem, was wir jetzt machen, ist auf dem Weg dahin entstanden“, sagt er.

In der Hoffnung Gleichgesinnte und ein passendes künstlerisches Umfeld für seine Musikerpläne zu finden, hat er sich für ein Studium an der Stuttgarter Hochschule der Medien entschieden. Und obwohl die Musikbranche sich damals, 2007/2008, bereits in einer tiefen Krise befand, gründete Thoma tatsächlich nach dem Studium mit zwei Kommilitonen ein eigenes Musiklabel. Der Plan, auf diese Weise seinen Lebensunterhalt zu verdienen, floppte. Das musste er sich schnell eingestehen. Um das Label überhaupt finanzieren zu können, haben die Freunde schließlich die Medienagentur Simpleshow aufgebaut, zunächst ohne konkret zu wissen, was man dem Markt anbieten wollte. Man kann das durchaus als Lehrjahre bezeichnen. Thoma: „Eine hübsche Homepage zu haben und irgendwelche Filme drehen zu können, das allein reicht nicht aus.“

Simpleshow und der Aufstieg in die Startup-Szene

Nach etlichen Versuchen haben Thoma und seine Mitstreiter, „irgendwie mit Glück und viel Probieren“ schließlich eine Nische entdeckt: das Drei-Minuten-Erklärvideo. „Unser Wertversprechen war, jeden noch so komplizierten Vorgang in drei Minuten erklären zu können.“ Die Nachfrage auch von großen, international tätigen Firmen war riesig. Simpleshow hatte einen Nerv getroffen. Als Thoma 2013, fünf Jahre nach der Gründung das Unternehmen verkaufte, hatte es 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in drei Ländern.  In dieser Zeit sei er in die Startup-Szene hineingewachsen und habe zudem das Musiklabel wegen Erfolglosigkeit aufgelöst. Thoma: „Auf einmal war ich dann Unternehmer.“ Und weil er die Szene kannte, habe er sich dann intensiver mit Startups beschäftigt. Thoma investierte als Business Angel, also als Geldgeber, in Startups und engagierte sich politisch im Startup-Verband.

Zusammen mit seinem Partner Winfried Richter gründete er die Firma „Pioniergeist“: „Wir waren als Innovationsdienstleister unterwegs und wir haben Corporate Startups begleitet und denen geholfen, erfolgreich zu sein“, erinnert sich Thoma. Ehrlicherweise müsse man natürlich dazusagen, dass das nicht immer gelungen sei. Das Scheitern gehöre zum Gründen halt einfach dazu.

Die Gründerinitiative lieferte das Fundament

Bei einer Gelegenheit habe er Helmut Schelling, den Gründer von Vector Informatik sowie Stifter der Vector Stiftung, kennengelernt. Der wiederum kannte Helmut Schönenberger, der an der TU München schon Startup-Pionierarbeit geleistet hatte, lange bevor die Bedeutung des Themas in Stuttgart und Baden-Württemberg erkannt wurde. 2018 gab es dann ein gemeinsames Treffen im Stuttgarter Staatsministerium. An diesem nahmen neben Winfried Kretschmann die Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, die damalige Wissenschaftsministerin Theresa Bauer und zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft teil. Der Vortrag, den Helmut Schönenberger damals hielt, kann man, so Thoma, „als Startschuss für die Gründermotor-Initiative bezeichnen, die das Fundament von NXTGN jetzt ist“. Bereits am Tag danach haben er und Schelling zusammengesessen und die Möglichkeiten erörtert, wie man im Land mit dem Thema Ausgründungen aus Universitäten umgehen könnte.  Die zentrale Frage: Welche Programme und Formate braucht es, um den Motor für Startups zum Laufen zu bringen?

2022 gründete Adrian Thoma gemeinsam mit Schelling die Gründermotor-Initiative. Neuen Schwung hat dann das 2023 gestartete und im Juli 2025 beendete Leuchtturmprojekt der Bundesregierung gebracht in dessen Kontext man sich in NXTGN umbenannt hat. Das Bundes-Wissenschaftsministerium hatte den Wettbewerb ins Leben gerufen, um das deutsche Start-up-Ökosystem im nächsten Jahrzehnt auf eine neue Stufe zu heben und die Zahl und die Qualität wissensbasierter Ausgründungen erheblich zu steigern.

„Bisher war die Förderungspolitik sehr nach dem Gießkannenprinzip organisiert. Jetzt hat der Bund gesagt: Wir wollen ein bisschen mehr clustern und ihr müsst zusammenarbeiten, liebe Hochschulen, wenn Ihr gefördert werden wollt“, beschreibt Thoma die neue Ausgangssituation. Um eine Chance bei dem Wettbewerb zu haben, hat Thoma als Kooperationspartner nicht nur die Karlsruher KIT-Gründerschmiede, sondern auch die Universitäten Stuttgart, Heidelberg, Ulm, die Hochschule der Medien (HdM) und die  Heilbronner Campus Founders sowie den IPAI (Innovation Park Artificial Intelligence) mit ins Boot geholt.

Sich mit voller Überzeugung in ein solches Projekt zu stürzen, ist eine neue große Herausforderung für alle Beteiligten. Denn gerade angesichts des drängenden Problems des Fachkräftemangels tun sich die Universitäten mit solchen Startup-Ausgründungen verständlicherweise schwer. Denn je mehr Studenten Geschmack am Gründen finden, umso dünner wird die Personaldecke an den Universitäten.

Doch diesen Preis, sagt Adrian Thoma, müsse man zahlen, wolle man erfolgreich sein. Eher lohne es sich, darüber nachzudenken, ob es wirklich sinnvoll ist, in jedem Landkreis Startups zu etablieren.  Natürlich müsse man den ländlichen Raum stärken und natürlich sei es verständlich, dass jeder Landtagsabgeordnete etwas für seinen Wahlkreis tun wolle. Aber letztlich gebe es dann zu viel Breite und zu wenig Spitze: Thoma: „In der Realität stehen nicht Karlsruhe und Stuttgart in Konkurrenz mit Heilbronn oder Freiburg, sondern Deutschland in Konkurrenz mit Amerika und Asien. Darauf müssen wir unser Augenmerk legen.“ 

Ein Ziel hat der Leuchtturmwettbewerb bereits erreicht. Das Interesse an der Startup-Factory ist größer geworden. Neben der wachsenden öffentlichen Wahrnehmung fließt auch Geld in die Factory: „Wir bekommen jetzt zehn Millionen Euro vom Bund, verteilt auf fünf Jahre. Weitere Zuschüsse in gleicher Höhe hat die Wirtschaft in Aussicht gestellt“, erklärt Thoma.  „20 Millionen – das ist nicht viel, wenn man schaut, was die Gesamtaufgabe ist. Aber es ist ein super Anfang“, ordnet er die Möglichkeiten ein: „Unser Ziel ist es, die Besten eines Jahrgangs zusammenzubringen. So wollen wir den Weg auch für große Startups ebnen.“ 

Die Millionen vom Bund sollen in Baden-Württemberg vor allem an den Universitäten und Hochschulen investiert werden, um dort noch wirksamere Formate für potenzielle Gründerinnen und Gründer vor allem aus der Forschung anbieten zu können. Ziel müsse es auch sein, gründungswillige Talente aus dem Ausland nach Baden-Württemberg zu locken. Die Politik müsse ihren Beitrag dazu leisten, indem sie dafür sorge, dass die ausländischen Talente hier schneller studieren und schneller dann arbeiten dürften.

Nicht möglich ist es, mit dem Geld aus Berlin gezielt einzelne Startups finanziell zu unterstützen. Doch auch da hat NXTGN eine Lösung gefunden. Sie heißt Mätch VC.  Dahinter verbirgt sich ein Wagniskapitalfund, spezialisiert auf Technologie-Startups im Bereich Industrial B2B, nachhaltigen Wandel und Climate-Tech.

Entstanden ist Mätch VC aus der Absicht, den vielversprechendsten Startup-Teams aus dem Gründermotor auch eine Finanzierung bieten zu können. Darauf sollen sich die Investments aber bei weitem nicht beschränken. Mätch VC will auch in solche Startups investieren, die besonders gut zum B2B-Netzwerk von NXTGN passen. Bisher hat das Unternehmen zusagen von knapp 50 Millionen Euro, vor allem aus der Privatwirtschaft.

Aktuell kümmern sich vom Headquarter in der Arena 2036 rund 30 Mitarbeiter bei NXTGN und fünf weitere bei Mätch VC um die Vernetzung aller Akteure auf dem Markt. Im Zuge der Entwicklung der Startup-Factory sollen nun aber weitere Büros in allen am Leuchtturmprojekt beteiligten Städten entstehen. Darauf freut sich Adrian Thoma schon jetzt.

Das Schönste an seinem Beruf? „Ich habe Freude am Erfolg anderer“, sagt Thoma: „Das ist wirklich so. Es ist einfach cool zu sehen, wenn da Sachen raus- und durch die Decke gehen und dann erfolgreich werden.“ Das entschädige für Misserfolge, etwa wenn die Mittel beim Gründen zur Neige gehen. „Gründen ist die Vorhölle, was Stress angeht,“ sagt Thoma. Oft stehe man in diesen Zeiten mit einem Fuß in der Insolvenz und verspreche Mitarbeitern und Kunden Dinge, an die man glaube, sie aber nicht.  

Es ist also ein hoch emotionales Umfeld, in dem sich die neue Startup-Factory bewegt.  Der Arbeitstag von Adrian Thoma wird sich wohl noch etwas bunter als bisher gestalten: „Er ist schon jetzt ziemlich voll und gleichzeitig bin ich in völlig unterschiedlichen Dimensionen unterwegs. Ich habe viel Kontakt mit Politik und Administration, aber auch mit Unternehmen.“ Denn gerade im Mittelstand hätten viele bisher noch keinen Kontakt in die Startup Szene gesucht, weil sie das ob ihrer Stärke auch gar nicht gebraucht hätten.

Die IHK ist ein wichtiger Partner

„Wir arbeiten viel mit Unternehmen zusammen, die jetzt zum ersten Mal mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Startups arbeiten wollen. Wir beschäftigen uns mit der Frage, welche Formate es gibt, wie wir die Mitarbeiter in den Unternehmen befähigen und trainieren müssen, damit sie wissen, wie ein Startup funktioniert. Sie müssen lernen, Technologien zu bewerten und wie sie ein gutes Startup von einem schlechten unterscheiden können. Unsere Aufgabe ist es auch, Qualität zu checken.“

Ein wichtiger Partner dabei sei auch die IHK – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Bei der Frage, wie kriege man Unternehmen und die Wirtschaft an diese Innovationsplattformen und an die damit verbundenen Möglichkeiten heran, leiste die IHK wertvolle Vermittlungsarbeit. Thoma: „Die IHK war einer der ersten Partner, der gesagt hat: Wir unterstützen das, wir geben da auch ein bisschen Geld und beteiligen uns darüber hinaus mit eigenen Gründungsangeboten.“

Darüber hinaus habe die IHK beim Thema Startup natürlich auch eine politische Dimension: „Es ist wichtig, manche Themen an den richtigen Stellen zu platzieren. Dabei spielt die IHK in der Region und im Land eine wichtige Rolle.“

Ein weiteres, durchaus der schwäbischen Mentalität geschuldetes Problem ist das Einsammeln von Kapital, ohne das Startups nicht auskommen. „Es gibt immer wieder Finanzierungslücken im Leben eines Startups“, weiß Thoma. Etwa wenn ein Stipendium auslaufe, das Eigenkapital oder der Vorschuss der Oma zur Neige gehen, dann brauchen Startups Unterstützung.

Während es bei kleineren Startups durchaus Wege aus der Finanzkrise gebe, sieht es bei Großprojekten schon anders aus: „Wenn du mal 5, 10, 15 oder 20 Millionen Euro aufnehmen willst, hast du in Baden-Württemberg echt keine Chance“, sagt Thoma.  Zwar gebe es einzelne Familienunternehmen, die das mal eher willkürlich machten. Thoma: „Aber insgesamt befinde sich Wagniskapital schon ein bisschen in der Schmuddelecke des Finanzierens, frei nach dem Motto: Da kannst du ja gleich nach Baden-Baden ins Casino gehen.“

Da müsse sich am Mindset der Menschen noch viel ändern, wobei es ja durchaus möglich sei, sich zunächst nicht direkt von einem Startup abhängig zu machen und sich über Funds an der Entwicklung neuer Unternehmen zu beteiligen.

Auch eine Craft-Beer-Bar findet sich im Portfolio

Dass ein bisschen der Rock’n’Roller noch immer in ihm steckt, wird an einer seiner Nebentätigkeiten deutlich. Zusammen mit neun Freunden hat er 2016 als „berufliches Hobby“ im Stuttgarter Osten beim Neckartor die Craft Beer Bar „Kraftpaule“ eröffnet. „Das ist eine richtig coole Bar“, schwärmt Thoma: „Einmal im Jahr veranstalten wir zudem im Wizemann das Stuttgarter Craft Beer Festival.“ 

Weil er aber vor allem auch als Familienvater gefragt ist, viel Zeit mit seinen drei Kindern verbringt, und am Wochenende gerne Sport treibt, braucht es schon eine Menge Glück, wenn man Adrian Thoma einmal persönlich in seiner Craft Beer Bar treffen möchte. 

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