Bio-Baumwolle erfordert teure Zertifizierungen © Elmer&Zweifel
Bio aber ohne Zertifikat: Gut gemeine Regeln machen Baumwollbauern das Leben schwer.

Firmenreport: Nachrichten aus den Unternehmen der IHK-Region Stuttgart

06.Juli 2026 | Aus den Unternehmen |
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Was tut sich in der Wirtschaftsregion Stuttgart? Welche Erfolge, Auszeichungen, Großaufträge oder neue Produkte haben die IHK-Mitgliedsfirmen zu vermelden? Oder gibt es Umzüge, neue Niederlassungen oder konzeptionelle Änderungen? Alle aktuellen Firmennachrichten lesen Sie hier in der Rubrik Firmenreport. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen im Magazin Wirtschaft erscheinen wollen, finden Sie die Bedingungen hier:

Bürokratie belastet Bio-Baumwolle

Die verschärften Anforderungen an die Zertifizierung von Bio-Baumwolle verändern für die Gebr. Elmer & Zweifel GmbH & Co. KG die Beschaffung, denn zwei langjährige Partnerkooperativen in Kirgistan und Uganda lassen ihre GOTS-Zertifizierung auslaufen. Für den Bempflinger Textilhersteller und seine Bio-Marke Cotonea bedeutet das: Bewährte Bezugsquellen für zertifizierte Bio-Baumwolle fallen weg – obwohl die Kooperativen weiterhin nach den Bio-Standards arbeiten, weil der Ertrag höher ist und der Anbau pestizidfrei erfolgt. Hintergrund sind die verschärften Anforderungen von EU-Bio-Verordnung und GOT, die Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Sicherheit in der Lieferkette erhöhen sollen. Doch für viele kleinbäuerliche Betriebe wie die Partner von Elmer & Zweifel, führt dies angesichts eines viel zu niedrigen Weltmarktpreises dazu, dass sie bis zu 35 Prozent ihres erzielbaren Verkaufspreises für Zertifizierungen entrichten müssten. Bisher waren es 15 Prozent, was Cotonea mit einem Aufschlag auf den Weltmarktpreis abfederte. Cotonea arbeitet nun an neuen Partnerschaften, die die neuen Anforderungen zur Zertifizierung tragen wollen und können. Die Vorräte an zertifizierter Bio-Baumwolle reichen noch für zwei Jahre.   

Gemeinsame Versicherungsgruppe unter einer Dachmarke

DIE SÜD heißt die Dachmarke, unter der SDK und Stuttgarter Versicherungsgruppe nach ihrem gesellschaftsrechtlichen Zusammenschluss auftreten. Der juristische Name der Muttergesellschaft lautet Süddeutsche Versicherungen a. G, ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Sie ist auch alleiniger Aktionär von Stuttgarter und SDK, die als Aktiengesellschaften unterhalb des Versicherungsvereins fortgeführt werden. Die etablierten Vertriebsmarken SDK und Die Stuttgarter werden unter diesem gemeinsamen Dach fortgeführt. Durch den Zusammenschluss entsteht eine auf die Personenversicherung spezialisierte Versicherungsgruppe mit rund 1.600 Mitarbeitern sowie 1,94 Millionen Versicherungsverträgen. Für das Geschäftsjahr 2026 peilt DIE SÜD mehr als zwei Milliarden Euro gebuchte Bruttobeiträge sowie eine Bilanzsumme von mehr als 20 Milliarden Euro an.

Bio-Raumakustik aus Dinkelspelzen

Proservation bietet jetzt auch Akustikbilder für das Raumklima. © Proservation
Kreislauffähige Akustikbilder für das grüne Büro bietet Proservation neuerdings.

Das Stuttgarter Startup Proservation GmbH erweitert das Einsatzfeld seines biogenen Materials Recou um ein Produkt für die Raumakustik aus, einem natürlichen, kreislauffähigen Material. Unter dem Namen recousticART werden Akustikbilder angeboten, die ein charakteristisch strukturiertes Paneel aus dem biobasierten Werkstoff Recou mit einem Massivholzrahmen vereint. Das sieht nicht nur gut aus, sondern verbessert die Akustik und das Raumklima im Büro oder im Homeoffice. Das Stuttgarter Startup entwickelt natürliche Polster- und Formmaterialien aus Agrarreststoffen wie Getreidespelzen. Mit seinem eigens entwickelten, biogenen Material RECOU schafft das 2022 gegründete. Geplant sind weitere Anwendungen, wie etwa im Bereich Dämmung und Baustoffe.

Messerset für unterwegs

Ideal für Camper ist das neue Outdoor-Messerset von Dick. © Dick
Passt gut in den Camper: das neue Outdoor-Messerset von Dick.

Die Friedr. Dick GmbH & Co. KG aus Deizisau hat ein siebenteiliges Messerset auf den Markt gebracht, das beim Camping, auf Reisen oder beim Picknick für präzises Schneiden sorgt. In der kompakten Rolltasche mit Aufhängung sind alle wichtigen Messer und Werkzeuge sicher verstaut und stets griffbereit. Dank des durchdachten Designs passt die Tasche ideal in die Küchenschublade eines Campers oder in jeden Picknickkorb.

Messtechnik reduziert Prüfzeiten

8-Achs-Cobot mit flexiblen Messbewegungen © Stiefelmayer /Heldele
Das Acht-Achs-Cobot mit flexiblen Messbewegungen erreicht selbst schwer zugängliche Bereiche.

Die Heldele Automation GmbH und die Stiefelmayer Messtechnik GmbH & Co. KG haben ein kollaboratives Acht-Achsen-Messsystem für industrielle Messtechnik entwickelt, das flexible Messbewegungen ermöglicht und selbst schwer zugängliche Bereiche erreicht. Dieses kann Prüfzeiten um bis zu 80 Prozent reduzieren und ermöglicht gleichzeitig eine fünf bis zehnfach höhere Präzision als viele optische Verfahren. Die Kombination aus Cobot-Technologie, Laser-Messtechnik und Retrofit-Integration eröffnet neue, nachhaltige Möglichkeiten für die Qualitätsprüfung in der Fertigung. Messaufgaben können intuitiv durch „Teachen“ programmiert werden.

Parken am Flughafen wird neu aufgestellt

Die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH (PBW) übernimmt zum 1. Januar 2027 den operativen Betrieb aller Parkhäuser und Parkplätze am Flughafen Stuttgart (STR). In einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung hatte sie den Zuschlag erhalten. Zum Auftrag gehört die Bewirtschaftung von rund 11.000 Stellplätzen am Flughafen sowie rund 8.000 der Messe. Die PBW übernimmt im täglichen Betrieb die Betreuung der Parkflächen sowie der technischen Einrichtungen und Verkehrsleitsysteme sowie den Kundenservice. Mit dem Auftrag erweitert die PBW ihr Portfolio um einen der größten Parkstandorte des Landes.

Zusammenschluss in der Region

Die Dörner Wirtschaftstreuhänder GmbH (DWT.) aus Ludwigsburg und die Stuttgarter Auren Deutschland GbR haben sich zusammengeschlossen. Die Dörner Wirtschaftstreuhänder GmbH (DWT.) begleitet Unternehmen bei Transaktionen, Restrukturierungen und weiteren komplexen wirtschaftlichen Fragestellungen. Auren ist eine überregional tätige Beratungsgesellschaft in den Bereichen, Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Consulting und Corporate Finance, mit insgesamt 13 Standorten, mehr als 400 Mitarbeitenden in Deutschland, International verbunden mit dem Netzwerk von Auren International in 11 Ländern und mit mehr als 2500 Mitarbeitenden. 

Gemeinsam stark für starke Pflege

Die Georg Thieme Verlag KG hat mit Bertelsmann eine Vereinbarung zur Übernahme der Relias Learning GmbH und ihrer gleichnamigen Plattform für digitale Bildung im Gesundheits- und Sozialwesen unterzeichnet. Damit baut der digitale Gesundheitsdienstleister aus Stuttgart sein Engagement für die Pflege deutlich aus: Mit einer Million Nutzern werden Thieme und Relias künftig deutschlandweit rund die Hälfte der Beschäftigten in Pflegeberufen in ihrer kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung begleiten. Davon profitieren vor allem auch die vielen Millionen Menschen, die hierzulande auf Pflege angewiesen sind. Der Vollzug der Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der erforderlichen kartellrechtlichen Freigabe.

Popup-Schwimmbad eröffnet

Das Schwimmbecken lädt zum Bahnenziehen ein. © Matthiessen
Stuttgart hat nun ein Popup-Schwimmbad in Holzmodulbauweise.

Die 4a Architekten GmbH zeichnet verantwortlich für die Architektur des modularen Hallenbads Aquabox, das nun in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet wurde. Es hält den Schwimm- und Badebetrieb so lange aufrecht, bis die Ersatzneubauten der Stadtteilbäder einsatzbereit sind – erst in Zuffenhausen, danach in Möhringen. Schließlich soll es erneut demontiert, nach Untertürkheim versetzt und dort dauerhaft betrieben werden. Die Bedeutung des modularen Hallenbads zeigt sich auch daran, dass es zu einem der 37 offiziellen IBA-Projekten der Internationalen Bauausstellung 2027 ernannt wurde.

Umzug nach Stuttgart

Die Roj – Auszubildende- und Fachkräftevermittlung hat neue Büroräume in der Christophstraße in Stuttgart-Zentrum bezogen. Das von Osan Alxas geführte Unternehmen ist auf die Vermittlung internationaler Auszubildender und Fachkräfte an Unternehmen in Deutschland spezialisiert. Neben der Vermittlung begleitet Roj auch organisatorische Schritte im Zusammenhang mit der Einreise und dem Einstieg in Ausbildung oder Beschäftigung.

Strategische Allianz für die Tiergesundheit

Die Mediengruppe Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG aus Stuttgart beteiligt sich als Investor an dem Berliner Start-up Tox-help: Die Tox-help GmbH ist die erste spezialisierte Tiervergiftungsberatung in der DACH-Region und hat unter anderem ein KI-gestütztes Assistenzsystem für die Vergiftungsberatung entwickelt. Die Partnerschaft zwischen dem DAV und Tox-help ist eine Fortführung der verlegerischen Tradition des Hauses: Als Herausgeber unter anderem der „Lila Liste“, dem Standardreferenzwerk für Tierarzneimittel in Deutschland, verfügt der Deutsche Apotheker Verlag bereits über eine tiefgreifende Expertise und eine marktführende Stellung im Be reich der Veterinärpharmazie.

Meilenstein für die Wärmewende in Stuttgart

Künftig wird die Abwärme des Rechenzentrums in Stuttgart-Möhringen genutzt, um unter anderem die städtische it.schule zu versorgen. © Dekra/SSB
Innovative Wärmeversorgung im Fokus: Künftig wird die Abwärme des Rechenzentrums in Stuttgart-Möhringen genutzt, um unter anderem die städtische it.schule zu versorgen.

Die WLSS, ein Joint Venture der Stadtwerke Stuttgart GmbH und der e-con AG, und der holländische Rechenzentrumsbetreiber nLighten haben die neue Wärmeversorgung im Synergiepark Stuttgart in Betrieb genommen. Grundlage ist die innovativer Gebäudetechnik der Stuttgarter Alois Müller GmbH. Künftig wird die Abwärme des Rechenzentrums in Stuttgart-Möhringen genutzt, um unter anderem die städtische it.schule und mehrere Gebäude der Dekra SE mit Wärme zu versorgen. Das Projekt wird durch Fördermittel des Bundes unterstützt und gilt als Beispiel dafür, wie kommunale, private und industrielle Partner gemeinsam neue Lösungen für die Wärmewende entwickeln können. Durch seinen modularen Aufbau kann das Netz künftig um weitere Wärmequellen und zusätzliche Abnehmer erweitert werden.

Strategische Allianz für die Tiergesundheit

Die Mediengruppe Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG aus Stuttgart beteiligt sich als Investor an dem Berliner Start-up Tox-help: Die Tox-help GmbH ist die erste spezialisierte Tiervergiftungsberatung in der DACH-Region und hat unter anderem ein KI-gestütztes Assistenzsystem für die Vergiftungsberatung entwickelt. Die Partnerschaft zwischen dem DAV und Tox-help ist eine Fortführung der verlegerischen Tradition des Hauses: Als Herausgeber unter anderem der „Lila Liste“, dem Standardreferenzwerk für Tierarzneimittel in Deutschland, verfügt der Deutsche Apotheker Verlag bereits über eine tiefgreifende Expertise und eine marktführende Stellung im Be reich der Veterinärpharmazie.

Investition in neuen Logistik- und Servicestandort

Ansicht des Klingele-Firmengebäudes in Limburg. © Klingele
So soll das neue Firmengebäude von Klingele in Limburg aussehen.

Die Klingele Paper & Packaging SE & Co. KG aus Remshalden baut ihre Präsenz in der Region Limburg aus: Mit einem größeren Logistik- und Servicestandort der Klingele Plus GmbH schafft die Gruppe die Grundlage für weiteres Wachstum, moderne Prozesse und mehr Nachhaltigkeit sowie Versorgungssicherheit. Der Baubeginn erfolgte bereits im April, die Fertigstellung und der Umzug aus dem bisherigen Standort in Villmar ist für Mitte 2027 geplant. Dann wird der bisherige Standorts in Villmar-Aumenauaufgelöst. Auf einem rund 25.000 Quadratmeter großen Grundstück in Limburg Staffel entstehen etwa 6.000 Quadratmeter Betriebsfläche sowie rund 1.200 Quadratmeter Bürofläche. Zu den technischen Kernstücken des neuen Standorts zählen ein 17 Meter hohes Hochregallager sowie eine vollautomatisierte Fördertechnik. Damit schafft Klingele die Voraussetzungen für effizientere Prozessabläufe bei Klingele24 – dem E-Commerce Angebot von Klingele für Standardprodukte und individuelle Verpackungslösungen – und reagiert auf die gestiegenen Anforderungen an Logistik und Infrastruktur.

Neue Frankreichzentrale

Bei der Eröffnung von Trumpf nahe Paris © Trumpf
f.l.t.r.: Mathias Kammüller, CDO Trumpf; Nicola Leibinger-Kammüller, CEO Trumpf; Stephan Steinlein, deutscher Botschafter in Frankreich; Regine Leibinger, Managing Director Barkow-Leibinger und Architektin des Gebäudes.

Die Trumpf SE + Co. KG aus Ditzingen eröffnete ihren neuen französischen Hauptsitz in Villepinte, rund zwanzig Kilometer nordöstlich von Paris. Das Unternehmen investierte 16,1 Millionen Euro in den Neubau auf einem mehr als 5.000 Quadratmeter umfassenden Gelände. Damit stärkt Trumpf sein Geschäft in Frankreich und baut sein Angebot in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik weiter aus. Im neuen Showroom in Villepinte können Kunden Werkzeugmaschinen und Laser im laufenden Betrieb erleben und sich über digitale Softwarelösungen und Services informieren. Neben dem Showroom verfügt das neue Gebäude über einen großzügigen Schulungsbereich. Die französische Tochtergesellschaft beschäftigt 160 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2025/2026 erzielte sie einen Umsatz im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Neben dem Hauptsitz in Villepinte betreibt Trumpf in Frankreich einen Produktionsstandort in Hagenau im Elsass.

Alles im Griff

Die Perkeo-WERK GMBH+CO.KG aus Schwieberdingen hat mobiles Hartlöten neu gedacht und ein kompaktes, TÜV-geprüftes Hartlötgerät für den professionellen Montage- und Baustellenbetrieb entwickelt. Das transportsichere ADR/GGVSEB-konforme System kombiniert hohe Sicherheit, Mobilität und Leistung in einem speziell entwickelten robusten Stahlblechkoffer. Alle Komponenten sind im Koffer sicher und übersichtlich fixiert. Neu im Angebot ist auch eine neue Generation ringförmiger Rohr-Schweiß- und Hartlöteinsätze mit Namen Klein Rista. Die Düsen ermöglichen das präzise Schweißen und Hartlöten von Rohrdurchmessern von 0 bis 50 mm. Die ringförmig angeordneten fünf bzw. neun Flammen umschließen das Rohr nahezu vollständig und übertragen die Wärme schnell sowie homogen auf den gesamten Umfang und verbessern so das Fließverhalten des Lotes.

Ausbildungszentrum entsteht in Salach

Die Heldele GmbH aus Salach baut ein Zentrum für Ausbildung und Weiterbildung. Es wird künftig Ausbildungsberufe, duale Studiengänge sowie Fort- und Weiterbildungsangebote unter einem Dach vereinen. Mit dem Neubau reagiert das Familienunternehmen auf die steigenden Anforderungen einer zunehmend digitalisierten und technologisch geprägten Arbeitswelt. Moderne Werkstätten, Schulungsräume, IT-Lernumgebungen und Flächen für Weiterbildung schaffen optimale Voraussetzungen, um junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten und bestehende Fachkräfte gezielt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig werden die verschiedenen Ausbildungsbereiche an einem zentralen Standort gebündelt und der Austausch zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen gestärkt.

Das Ausbildungszentrum wird bereits während seiner Entstehung für die Ausbildung genutzt: Auszubildende des ersten bis dritten Lehrjahres sind in das Projekt eingebunden. Die praxisnahe Vermittlung spielt aber auch zukünftig eine zentrale Rolle. So wurde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert, an der die Grundlagen der PV-Technik in einer sicheren Lernumgebung erlernt werden kann. Ergänzt wird dies durch einen speziellen Schmutzraum, in dem handwerkliche Grundfertigkeiten wie Stemmarbeiten, Schlitzen oder das Setzen von Unterputz- und Trockenbaudosen trainiert werden können.

Wachstum in Nordamerika

Die Pfisterer Holding SE aus Winterbach baut ihre Produktionskapazitäten in den USA weiter aus und setzt damit ihre Wachstumsstrategie für den nordamerikanischen Markt um. Rund 2,7 Millionen US-Dollar investiert das Unternehmen in drei zusätzliche Drehanlagen, Werkzeuge und die zugehörige Produktionsausstattung am Standort Rochester im US-Bundesstaat New York. Die Fertigungskapazität für Sicon-Komponenten steigt dadurch auf das Zweieinhalbfache. Sicon ist ein Kabelverbindungs-System für sichere elektrische und mechanische Verbindungen und wird besonders beim Ausbau der Strominfrastruktur und für die Energieversorgung von Rechenzentren eingesetzt. In den USA werden mehr als die Hälfte des weltweiten Sicon-Systems abgesetzt. Dieser Bedarf soll künftig direkt aus dem US-Werk bedient werden.

KMU wird bei KI geholfen

Mit der nun vertraglich bestätigten dritten Projektphase von EuroCC, der AI Factory HammerHAI und der zweiten Projektphase im European Digital Innovation Hub (EDIH) Südwest stärkt die Stuttgarter Sicos BW GmbH ihr Unterstützungsangebot für Unternehmen. Als Projektpartner aller drei EU-Initiativen kann das Beratungsunternehmen künftig noch umfassender beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), High Performance Computing (HPC) und datengetriebenen Anwendungen unterstützen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von abgestimmten Angeboten für KI-Anwendungen und HPC-Infrastruktur, die von der ersten Orientierung über die Erprobung bis hin zur konkreten Umsetzung reichen.

Durch die Kombination dieser Initiativen entsteht ein durchgängiges Unterstützungsangebot – von der ersten Idee über die Erprobung bis hin zur skalierbaren Umsetzung.

Automatisch verstellbares Feindrehwerkzeug

Der Zerspanungsspezialist Wohlhaupter GmbH aus Frickenhausen stellt ein automatisch verstellbares Feindrehwerkzeug AutoBore vor. Das Unternehmen hat die KOMflex-Technologie von Certizit vollständig übernommen und vermarktet das Werkzeug künftig unter dem neuen Markennamen mit dem Ziel, es weiterzuentwickeln. Zudem betreut Wohlhaupter die -Bestandskunden. AutoBore ist ein automatisch verstellbarer Feinbohrkopf mit automatischer Schneidenkompensation. Die Technologie unterstützt die prozesssichere Feinbearbeitung von Bohrungen und ergänzt das bestehende Angebot von Wohlhaupter im Bereich digitaler Werkzeuge.

Italiener übernehmen PSA-Spezialisten

Die italienische U-Power – ein führender Akteur auf dem europäischen Markt für Persönliche Sicherheitsausrüstung (PSA) hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von 100 Prozent der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG aus Plüderhausen unterzeichnet.  Kübler entwickelt seit mehr als 70 Jahren Arbeits- und Schutzkleidung sowie Corporate Wear für professionelle Anwender und zählt insbesondere im deutschsprachigen Raum, dem größten PSA-Markt Europas, zu den etablierten Workwear-Spezialisten. Die Marke Kübler bleibt erhalten. Auch das bestehende Managementteam unter Leitung von CEO Richard Scheiner wird die operative Entwicklung des Unternehmens weiter vorantreiben.

Historische Villa wird zu 80 Wohnungen

Phoenix Living: Jugendstilvilla wird Wohnraum © Phoenix Living
Früher Psychiatrie, haute Wohnraum für 80 Familien: die Villa Maxima in Haar.

Die Stuttgarter Phoenix Living GmbH hat mit dem Richtfest der Villa Maxima einen wichtigen Meilenstein bei der Revitalisierung des größten Jugendstileinzeldenkmals Europas erreicht. Die Gesamtfertigstellung des Projekts ist für Mitte 2027 geplant. Im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung des mehr als 110 Jahre alten Gebäudes entstehen 80 Wohnungen mit rund 7.820 Quadratmetern Wohnfläche. Die ehemals als psychiatrische Klinik genutzte Immobilie wird in hochwertige Mietwohnungen umgewandelt. Sämtliche Wohnungen konnten vor Baubeginn an Kapitalanleger veräußert werden.

Neuer Name für Business-Club

Die WIRmachenDRUCK GmbH – Online-Druckereien mit Sitz in Backnang – übernimmt das Namensrecht des bisherigen Business Club. Wo unter dem Dach der MHP Arena in Ludwigsburg bisher rund 20 Gäste in der „WIRmachenDRUCK Lounge“ Platz fanden, präsentiert sich das Unternehmen nunmehr einen Stock tiefer an jedem Spieltag den bis zu 250 Besuchern im neuen WIRmachenDRUCK Business Club. Mit diesem Upgrade rückt das Unternehmen zudem als offizieller TOP Partner der MHP RIESEN noch näher an den Basketball-Bundesligisten heran.

Endmontagetechnik für Elektroautowerk

Die Anlage für Volvo © Dürr
Dürrs Befüllanlage mit speziellen Handlingsystemen für eine effiziente Produktion.

Die Dürr Systems AG aus Bietigheim-Bissingen stattet das weltweit erste reine E-Autowerk von Volvo Cars mit hochautomatisierten Endmontagelösungen aus. Für das Projekt bringen internationale Teams ihre gebündelte Technikkompetenz ein und realisieren eine integrierte Lösung, damit in der neuen Produktionsstätte zukünftig Elektroautos mit modernster Förder-, Befüll- und Prüftechnik maximal effizient und präzise gefertigt werden. Die neue Fertigung von Volvo Cars im slowakischen Košice hat eine maximale Kapazität von 250.000 Karosserien jährlich und der Produktionsstart ist für 2027 geplant. Volvo Cars strebt eine vollständige Elektrifizierung seiner Modelle an und baut mit dem neuen europäischen Standort seine weltweiten Produktionskapazitäten weiter aus.

Strategische Weiterentwicklung

Die Hoffnungsträger Stiftung aus Leonberg übernimmt weitere Anteile an der WoodRocks Bau GmbH. Seit 2023 arbeiten Hoffnungsträger und WoodRocks zusammen, um nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum voranzubringen. Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung übernimmt die Stiftung die Anteile der Schrenk Holding GmbH. Hoffnungsträger und Rhomberg Bau halten künftig jeweils 50 Prozent der Anteile des auf nachhaltigen Holzsystembau spezialisierten Unternehmens, das Gebäude von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe aus einer Hand realisiert. Der Standort Vitis bleibt im vereinbarten Umfang erhalten.

iQS-Schweißstromquelle neu im Angebot

Cobot im Schweißeinsatz mit der iQS. © Lorch
Mit der iQS-Schweißstromquelle steht die modernste Stromquellengeneration jetzt auch für das kollaborative Schweißen zur Verfügung.

Die Lorch Schweißtechnik GmbH aus Auenwald erweitert ihr Cobot Welding World um die iQS-Schweißstromquelle. Damit steht Anwendern die jüngste Stromquellengeneration des Unternehmens ab sofort auch für das kollaborative Schweißen zur Verfügung. Die Kombination verbindet moderne Schweißprozesse und integrierte Digitalisierung mit dem bewährten Cobot-Konzept von Lorch. Das Ergebnis ist eine Automatisierungslösung, die trotz einfacher Bedienbarkeit höchste Ansprüche an Schweißqualität und Prozesssicherheit erfüllt.

25 Gebäude für die Bundeswehr

Die Bundeswehr braucht schnell neue Unterkunfts- und Ausbildungsgebäude, um die Truppe personell zu verstärken. Dafür hat sie das „German Armed Forces – Contractor Augmentation Program“ (G-CAP) Inland, Stufe 1 aufgelegt. Innerhalb dieses Programms haben sich die Wolff & Müller Holding GmbH & CO. KG, zusammen mit zwei Partnern nun gemeinsam zwei Rahmenverträge über 25 Einzelgebäude gesichert. Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) übernimmt damit rund die Hälfte der vorgesehenen Projekte in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Planungen umfassen vier Typen in drei Formen – insgesamt also zwölf Varianten. Der Rahmenvertrag läuft vier Jahre und hat ein Volumen von rund 370 Millionen Euro.

Inder übernehmen Ludwigsburger

Mit der Unterschrift gehört MHP nicht mehr zu Porsche. © Porsche
Per Unterschrift besiegelt wurde der Verkauf von MHP.

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG verkauft die Management- und IT-Beratung MHP Management- und IT-Beratung GmbH an die indische Tata Consultancy Services (TCS). Hintergrund ist die angestrebte Fokussierung des Stuttgarter Autobauers auf seinKerngeschäft. Für die Zukunft planen Porsche und TCS, mit MHP eine Zusammenarbeit im Bereich digitaler Lösungen und Künstlicher Intelligenz zu etablieren, um die Entwicklung, Skalierung und Integration von KI-Anwendungen in zentralen Geschäftsbereichen zu beschleunigen. Ziel ist es, die digitale Transformation von Porsche weiter voranzutreiben und zusätzliche Potenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erschließen.

Bücherlogistik übernommen

Reiseführer sind die Spezialität von Mairdumont aus Ostfildern. Nun werden sie von Müller - die lila Logistik distribuiert. © Mairdumont
Die Logistik von Mairdumont aus Ostfildern wird zukünftig von Müller – Die lila Logistik aus Besigheim übernommen.

Müller – Die lila Logistik SE aus Besigheim verantwortet am Standort in Blaufelden künftig die komplette Verlagslogistik für die Mairdumont GmbH & Co. KG, einen der führenden Anbieter für touristische Informationen in Deutschland und Europa, ansässig in Ostfildern. Mairdumont hatte bisher die Verlagslogistik im Eigenbetrieb realisiert und hat sich im Zuge einer gesamtstrategischen Weichenstellungen entschieden, die komplette Verlagslogistik in die Verantwortung eines externen Partners zu legen. Dazu gehören Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Versand sowie die Retourenbearbeitung. Das Volumen umfasst rund 12.000 Paletten, 7.000 Titel und Programme von Partnerverlagen.

App findet den passenden WC-Sitz

Mit Hilfe der neuen WC-Sitz-App aus dem Hause Reisser werden Monteure schnell fündig. © Reisser
Endlich finden Fachhandwerker schnell, präzise und direkt beim Kunden das passende WC-Sitz-Modell.

Die Reisser AG aus Böblingen hat eine neue App entwickelt, mit deren Hilfe Fachhandwerker schnell, präzise und direkt beim Kunden das passende Toiletten-Sitz-Modell finden. Die digitale Anwendung liefert in wenigen Sekunden zuverlässig das Ergebnis – dank automatischer Keramikabmessung.

Neue Hotel-Betreiber

Eberhards hat neue Chefs © Eberhards
Bastian Fischer, Eigentümer Eberhard Bezner, Benjamin und Christian Maerz (v.l.)

Betreiberwechsel beim Hotel und Restaurant „Eberhards am Wasser“ Im Bietigheim-Bissingen: Die Brüder Benjamin und Christian Maerz, bekannt von der Bietigheimer „Rose“, übernehmen das Haus von Bastian Fischer, der sich auf seine Aufgaben bei der Olymp Bezner KG konzentriert. Der Hotelbetrieb mit 19 Zimmern läuft nahtlos weiter, das Restaurant öffnet wieder am 23. September mit dem zeitlich begrenzten Konzept „Maerz Pop-Up am Wasser“. Für 2027 kündigen die Brüder Maerz ein vollständig neues Gastronomiekonzept mit neuem Namen und neuem Design an.

Flexible Druckmaschine wird Finalistin

Auch ganz kleine Stückzahlen kann die Hinterkopf-Maschine bedrucken. © Hinterkopf
Hohlkörper in allen Formen und Farben können auch in kleinen Stückzahlen auf der Hinterkopf-Maschine bedruckt werden.

Die Hinterkopf GmbH aus Eislingen wurde mit ihrer DX-Digitaldruck-Maschine in den Kreis der Finalisten beim Technology Excellence Award in der Kategorie Food & Beverage gewählt. Die Technologie ermöglicht die direkte digitale Bedruckung zylindrischer Hohlkörper und eröffnet Markenherstellern, Abfüllern sowie Verpackungsproduzenten neue Marktchancen: Von wirtschaftlichen Kleinserien individuell personalisiert über variable Druckdaten bis hin zu schnellen Designwechseln und verkürzten Markteinführungszeiten. Das wird immer wichtiger, da sich die Verpackungsindustrie mit immer kürzeren Produktlebenszyklen, einer wachsenden Variantenvielfalt und dem Wunsch nach individualisierten Verpackungen konfrontiert sieht.

Von Algen befreit

Die Firma Kärcher aus Winnenden reinigt im Rahmen ihres Kultursponsoringprogramms kostenlos Teile des Marmorsaals in der Stuttgarter Halbhöhenlage. © Kärcher
Kärcher reinigt im Rahmen ihres Kultursponsoringprogramms Teile des Stuttgarter Marmorsaals.

Im Stuttgarter Weißenburgpark befindet sich der Marmorsaal, ein beliebter Veranstaltungsort. Nun reinigt die Alfred Kärcher SE & Co. KG aus Winnenden im Rahmen ihres Kultursponsoringprogramms kostenlos die Außenfassade. Außerdem werden die Treppe, die Balustrade der Terrasse sowie die über zehn Meter hohe Säule von biogenem Bewuchs in Form von Algen, Flechten und Moosen befreit.

Bonner Straßenbahn neu elektrifiziert

Neue Skoda-Bahn fährt als Linie 62 erstmals durch den Tunnel © Telent
Die Skoda-Bahn 2351 fährt erstmals durch den Tunnel.

Die Telent GmbH erneuerte die Kommunikations- und Strominfrastruktur der Bonner U-Bahn. Der Technologiedienstleister und Systemintegrator für kritische Infrastrukturen aus Backnang errichtete das neue Core- und Accessnetz, verlegte im Rahmen dieses Projektes rund 20 Kilometer Strom- und Glasfaserkabel und installierte mehr als 20 Technikschränke im Tunnel. Die Entscheidung für telent war gefallen, weil das Unternehmen schon in der Angebotsphase aufzeigen konnte, dass es über umfangreiche Erfahrung als Generalunternehmer verfügte und alle Gewerke aus einer Hand liefern konnte.

Esslinger O-Busse werden klimatisiert

Esslingen ist eine von drei deutschen Städten mit O-Bus © Eberspächer
Gut klimatisiert kann man in Esslingen mit den Öffis unterwegs sein.

Im Rahmen der Elektrifizierung des Esslinger Nahverkehrs liefert die Eberspächer Gruppe GmbH & Co. KG die Klimatechnik für die neuen Batterie-Oberleitungsbusse. Insgesamt 52 Škoda-Busse sind mit der Dachklimaanlage AC135-230 ausgestattet. Nun wurden die ersten beiden Fahrzeuge nun an den Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen am Neckar (SVE) übergeben. Mit dem Einsatz in der Heimatstadt unterstreicht Eberspächer seine Kompetenz im Thermomanagement für elektrifizierte Mobilität. Mit dem Projekt „100 % Elektromobilität im ÖPNV“ verfolgt die Stadt Esslingen das Ziel, ihren Nahverkehr bis Ende 2026 vollständig lokal emissionsfrei zu betreiben. Eine wichtige Grundlage dafür ist das bestehende Oberleitungsnetz, über das bundesweit nur drei Kommunen verfügen.

IT-Bildung für Schulkassen

Als neuer Partner der Hacker School engagiert sich die Schönbrunn TASC GmbH aus Leonberg künftig für die Förderung des IT-Nachwuchses. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht dabei, Kindern und Jugendlichen bereits früh einen praxisnahen Zugang zum Programmieren zu ermöglichen und ihr Interesse an digitalen Technologien zu wecken, noch bevor sie sich für einen beruflichen Werdegang entscheiden. Durch die Online- und Präsenzangebote der Hacker School erhalten Schüler der Klassen 6 bis 9 deutschlandweit spielerische Einblicke in die Welt der Informatik und des Programmierens

Produktionsfläche in Tschechien verdreifacht

Die Pfisterer Holding SE verdreifacht die Flächenkapazität im tschechischen Kadaň, Dazu wurde ein zusätzliches Industrieareal von rund 46.000 Quadratmeter erworben, die die schon bestehenden knapp 50.000 Quadratmeter ergänzen. Der Zukauf erhöht die Produktions- und Logistikkapazitäten durch bestehende Gebäude um 5.000 Quadratmeter Nutzfläche und optimiert die Materialflüsse sowie die Effizienz am Standort. Das Unternehmen aus Winterbach plant, in den kommenden Jahren dort zusätzliche Produktionshallen zu errichten. So soll die weltweit steigende Nachfrage nach Energieinfrastrukturlösungen nachhaltig bedient werden. Der Standort Kadaň ist die größte Produktionsstätte für Isolatoren und Kabelgarnituren innerhalb der Pfisterer-Gruppe und nimmt innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks eine Schlüsselrolle ein. Die dort produzierten Komponenten kommen weltweit an systemkritischen Schnittstellen sowohl in Hoch-, Mittel- als auch in Niederspannungsnetzen zum Einsatz.

Radeln für den guten Zweck

„Liebe Tour-Ginkgo-Familie“, begrüßte CEO Bernhard Lange, Anfang Juli die rund 100 in Gelb gekleidete Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem Firmengelände der Paul Lange GmbH & Co. KG. Und das zurecht, zählen er und seine Schwester Barbara Schattmaier, CFO des Unternehmens, doch buchstäblich seit Jahrzehnten zu den Förderern und Paten dieser Spenden-Radtour für den guten Zweck. Zum nunmehr 34. Mal radelt die von Christiane Eichenhofer gegründete Organisation trotz großer Hitze drei Tage lang durch die Region und sammelt dabei Spenden für den guten Zweck ein. In diesem Jahr geht das Spendenaufkommen an Aufwind e.V., einem Verein aus Ludwigsburg, der Familien mit schwer kranken, chronisch kranken sowie frühgeborenen Kindern unterstützt, berät und begleitet

Die Zeichen stehen auf Erholung

Die Trumpf SE + Co. KG beendet das Geschäftsjahr besser als erwartet. Nach drei Jahren mit rückläufigem Auftragseingang und zwei Jahren mit sinkendem Umsatz stehen die Zeichen nun auf Erholung. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025/26 (Stichtag 30. Juni 2026) einen Umsatz knapp über Vorjahresniveau von 4,34 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2024/25: 4,33 Milliarden Euro) und einen Auftragseingang von 4,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,2 Milliarden Euro). In seiner Prognose vergangenen Herbst war das Unternehmen von einem stagnierenden bis leicht steigenden Auftragseingang sowie einem sinkenden Umsatz für die Gruppe ausgegangen. Zugelegt wurde in allen Geschäftsbereichen, wobei das Unternehmen besonders stolz darauf ist, in wichtigen Entwicklungsprojekten wie der lasergestützten Drohnenabwehr voranzukommen.

Der stärkste Einzelmarkt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals wieder die USA, wo der Umsatz um rund 16 Prozent auf etwa 760 Millionen Euro (Vorjahr: 661 Millionen Euro) stieg. Im Heimatmarkt Deutschland sank der Umsatz hingegen um sechs Prozent auf rund 660 Millionen Euro (Vorjahr: 700 Millionen Euro). Trotz eines erneuten Umsatzrückgangs um sieben Prozent war China mit rund 450 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 482 Millionen Euro) stärkster asiatischer Einzelmarkt.

Gruppenweit arbeiteten zum Stichtag 16.960 Menschen für Trumpf – rund die Hälfte davon in Deutschland. 5.350 waren es am Stammsitz in Ditzingen.

Leckere Eröffnung im Stern-Center

v.l.n.r.: Pfarrer Lazaro, Familie und Team Elissavet Sotiriadou, Betreiberin Eiscafé Glasshouse, Oberbürgermeister Markus Kleemann, Oliver Möck/Projektentwicklung ACTIV-Immobilien GmbH & Co. KG, Claudio Bergfeld/Center Management Stern Center, Ayse Yilmaz/Assistenz Center Management Stern Center, Felix Rapp/Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH hinten/zweite Reihe, v.l.: Hanno Kreuter/Geschäftsführer City Marketing Sindelfingen e.V., Rouven Ludwig Vermietungsmanagement Stern Center © Stadt Sindelfingen
Eine ungewöhnlich leckere Eröffnung feierte das Eiscafé Glasshouse im Stern-Center Sindelfingen.

Die Werbegemeinschaft Stern-Center Sindelfingen GbR meldet einen neuen Mieter. Das Eiscafé Glasshouse vereint Eiscafé, Frühstückscafé sowie einen Lounge- und Barbereich. Die Betreiberin des Eiscafés ist Elissavet Sotiriadou, die seit mehr als 25 Jahren Speiseeis herstellt und vielen bereits durch das frühere Eiscafé Vivaldi im Stern Center bekannt ist. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer engen Verbundenheit zum Standort kehrt sie nun mit einem neuen, erweiterten Konzept zurück.

Großaufträge mit einem Volumen über sieben Millionen

Die R.I.E.MPP Industrieservice Elektrotechnik GmbH aus Oberboihingen konnte in den vergangenen Wochen Neuaufträge mit einem Gesamtvolumen von über sieben Millionen Euro gewinnen. Das Auftragsvolumen verteilt sich auf ein Großprojekt sowie mehrere mehrjährige Betreuungsverträge. Die Neuaufträge schaffen eine wichtige Grundlage für die Auslastung der Unternehmensgruppe, sichern hochwertige Arbeitsplätze und stärken die positive Entwicklung des Unternehmens nachhaltig. Ein wesentlicher Bestandteil dieser positiven Entwicklung ist der Auftrag zur elektrotechnischen Ausstattung der Erweiterung des DHL-Frachtzentrums Köngen. R.I.E.MPP hatte bereits 1990 den damaligen Neubau vollständig elektrotechnisch ausgestattet und damit den Grundstein für eine inzwischen mehr als 30-jährige Partnerschaft gelegt.Genauso lange währt bereits die Partnerschaft mit der Robert Bosch GmbH. Nun wurde R.I.E.MPP mit der technischen Betreuung von drei weiteren Bosch-Werken beauftragt.

Neben den klassischen Leistungen der Elektro- und Gebäudetechnik investiert die R.I.E.MPP-Gruppe seit Jahren gezielt in Zukunftsfelder wie Energieeffizienz, intelligentes Energiemanagement, die Entwicklung und Vermarktung der eigenen Produktfamilie Enlynx, Digitalisierung sowie KI-gestützte Lösungen für industrielle Anwendungen.

Position bei digitalen Präzisionswerkzeugen ausgebaut

Komflex Feinspindelkopf in Aktion. © Wohlhaupter
So sieht ein Komflex Feinspindelkopf aus.

Die Wohlhaupter GmbH übernimmt im Rahmen eines Technologietransfers die Komflex-Technologie von CeraTizit. Künftig wird Wohlhaupter diese Lösung weiterentwickeln, in das eigene Portfolio integrieren und für Bestandskunden die Betreuung und Vermarktung übernehmen. Komflex ist ein automatisch verstellbarer Feinbohrkopf zur Kompensation von Schneidenverschleiß mit hoher Präzision. Die Technologie unterstützt eine prozesssichere Feinbearbeitung von Bohrungen und ergänzt das bestehende Angebot von Wohlhaupter im Bereich digitaler Feinbohrwerkzeuge. Das Unternehmen aus Frickenhausen baut mit der Übernahme seine Position im Bereich digitaler Präzisionswerkzeuge für die Bohrungsbearbeitung weiter aus.

Dekarbonisierung ohne eigene Investition

Die Stuttgarter Leadec Holding BV & Co. KG und E.ON treiben gemeinsam die Dekarbonisierung der Industrie voran. Das neue Partnerschaftsmodell ermöglicht Industrieunternehmen nachhaltige Modernisierungen ohne eigene Investitionen. Das Portfolio reicht von einer modernen Energieversorgung des gesamten Werkes über energiesparende Lösungen für die Gebäude bis hin zu Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Von dem gemeinsamen Angebot können Industriekunden in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Frankreich profitieren. Der Schwerpunkt liegt auf den Branchen Automobil, Lebensmittel und Getränke, Chemie, Stahl, Glas, Zellstoff und Papier, Zement, Produktion und Rechenzentren. Derzeit befinden sich bereits 80 Projekte in der Umsetzung, in Deutschland, Polen, Ungarn, Tschechien und Großbritannien. Bereits erfolgreich abgeschlossen ist ein Projekt für das BMW Group Werk in Debrecen, Ungarn, bei dem auf einer insgesamt rund 510.000 Quadratmeter großen, mit Photovoltaik überdachten Fläche rund 320.000 Quadratmeter Solarmodule installiert wurden.

Werkzeugangebot für Blechverarbeiter erweitert

Die Trumpf SE + Co. KG aus Ditzingen hat die Firma Mate Precision Technologies übernommen. Das US-amerikanische Unternehmen ist weltweit führend bei Stanz- und Biegewerkzeugen. Mate wird im Markt weiterhin eigenständig unter der bestehenden Marke tätig sein; sowohl die Geschäftsführung als auch die internationalen Teams bleiben unverändert. Bislang bietet Trumpf seinen Kunden Biege- und Stanzwerkzeuge an, die ausschließlich mit eigenen Maschinen kompatibel sind. Durch die Partnerschaft mit Mate kann TRUMPF seinen Kunden auch Stanz- und Biegewerkzeuge anbieten, die Maschinen anderer Hersteller betreiben. Überdies baut Trumpf damit seine Marktposition in den USA, in Kanada und Mexiko aus. Gleichzeitig eröffnet die globale Präsenz von TRUMPF neue Möglichkeiten für Mate.

6. Reichweitensteigerung in Folge

Die Radio L12 GmbH & Co KG freut sich über die sechste Reichweitensteigerung in Folge. Ihre Welle „Die neue 107.7“ verzeichnet nun 1.495.000 Kontakte täglich für ihr Radioprogramm. Allein bei den 14- bis 49-Jährigen schaltet ein Viertel mehr Hörer ein.

Richtfest plus nach schneller Baugenehmigung

Theresa Schopper, Christian Gehring und fünf weitere Teilnehmer der Eröffnung schauen in die Kamera. © Pfleiderer
Viel örtliche und regionale Prominenz nahm an der Eröffnung teil.

Die Projektbau Pfleiderer GmbH & Co.KG feiert „Richtfest Plus“ in Winterbach-Riedwiesen. Zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils zehn barrierefrei erreichbaren Wohnungen zwischen rund 50 und 101 Quadratmetern entstehen in attraktiver Ortsrandlage. Die Versorgung über Wärmepumpe und Photovoltaik sowie die robuste Dachbegrünung leisten einen wichtigen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen. Besonders erfreulich: Die Baugenehmigung für das Zehn-Millionen-Projekt wurde nach nur drei Monaten erteilt.

Drei Premieren und internationaler Wachstumskurs für 2026

Die Messe Stuttgart GmbH hat das Geschäftsjahr 2025 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds stabil abgeschlossen. Insgesamt wurden 39 Eigen- und 20 Gastveranstaltungen mit insgesamt 16.030 ausstellenden Unternehmen und 1.064.518 Besuchern durchgeführt. Mit einem Umsatz von 134,6 Millionen Euro – ein überdurchschnittliches Ergebnis für ein turnusgemäß veranstaltungsärmeres, ungerades Jahr – und einem operativen Ergebnis (EBITDA) von minus 2,9 Millionen Euro schnitt das Unternehmen deutlich besser ab als prognostiziert.

Im Auslandsgeschäft feierte die R+T Asia in Shanghai ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Rekordbeteiligung bei ausstellenden Firmen und Besuchern, während die LogiMAT India sich weiter erfolgreich in dem Wachstumsmarkt Indien etablierte. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet die Messe Stuttgart turnusbedingt wieder mit deutlich höheren Veranstaltungs- und Umsatzzahlen. Nach einem starken Jahresauftakt durch die CMT im Januar und die Gastronomiemesse Intergastra im Februar folgen im Herbst mit der AMB (Metallbearbeitung) und der Vision (Bildverarbeitung) zwei weitere wichtige Leitmessen.

Stihl und Kärcher gehen bei Akku Hand in Hand

Steine raus, Bäume rein: hinter der Agentur für Arbeit entsteht der erste Tiny Forest in Stuttgart. © Stihl
Sein 100-jähriges Firmenjubiläum feiert Stihl unter anderem mit dem ersten Stihl-Tiny Forest auf einer bislang überwiegend versiegelten, rund 530 Quadratmeter großen Fläche wird zwischen Nordbahnhof- und Rosensteinstraße in Stuttgart. In den kommenden Monaten soll dort ein artenreicher, dicht bepflanzter Miniwald angelegt werden.

Die Alfred Kärcher SE & Co. KG und die Andreas Stihl AG & Co. KG geben den Startschuss für ihre gemeinsame Akku-Allianz. Ziel dieser strategischen Partnerschaft ist es, professionellen Anwendern einen gemeinsamen, leistungsstarken und zukunftssicheren Akkustandard zu bieten. Kernstück der Allianz ist das von Stihl entwickelte Allpro-Akkusystem, das künftig in den Profi-Geräten beider Marken zum Einsatz kommt.

Profi-Anwendern bringt die Allianz spürbare Vorteile, da sie mit nur einem Akkusystem das gesamte Spektrum der täglichen Garten-, Forst- und Reinigungsaufgaben abdecken können – ein deutlicher Vorteil hinsichtlich Effizienz, Logistik und Wirtschaftlichkeit und ein technologischer Meilenstein in den jeweiligen Branchen. Die neuen Akkus sind im Stihl Fachhandel ab dem 1. August erhältlich. Bei Kärcher erfolgt der Marktstart für die neuen Akkus und die neuen Geräte zum 1. Januar 2027. Stihl-Kunden können dabei auf die volle Kompatibilität mit dem bisherigen AP-System vertrauen und zudem vorhandene AP-Akkus mit den neuen Kärcher-Akkugeräten nutzen. Für Kärcher-Kunden ist Allpro eine gänzlich neue Plattform. Für bestehende Geräte aus dem bisherigen Battery Universe wird aber weiterhin Service, Ersatzteil- und Akkuverfügbarkeit garantiert.

Neues Technical Information Center eröffnet

Großer Andrang bei der Eröffnung des Zinser-Technical Information Centers in Albershausen. © Zinser
Über 120 Kunden, Händler und Technologiepartner nutzten die Gelegenheit , das neue Zentrum in Albershausen kennenzulernen und sich über aktuelle Entwicklungen in der Schneidtechnik auszutauschen.

Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Technical Information Centers am Eugen-Zinser-Platz 1 in Albershausen hat die Zinser GmbH, weltweit einer der führenden Herstellern von Schneidsystemen, einen weiteren Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte gesetzt. Den Auftakt bildeten die Training & Information Days Ende Juni, bei denen über 120 Kunden, Händler und Technologiepartner aus dem In- und Ausland die Gelegenheit nutzten, das neue Zentrum kennenzulernen und sich über aktuelle Entwicklungen in der Schneidtechnik auszutauschen. Das neue Technical Information Center bietet künftig optimale Voraussetzungen für Schulungen, Maschinenvorführungen, Praxistests und individuelle Kundenprojekte.

Neubauprojekt Fuchshof

Visualisierung des Wohngebiets Fuchshof © Pflugfelder
So wird das neue Wohngebiet am Fuchshof in Ludwigburg einmal aussehen

Die P Immobilien GmbH baut 58 neue Mietwohnungen im Ludwigsburger Neubaugebiet „Fuchshof. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro. Bei dem Projekt setzt Pflugfelder bewusst auf nachhaltige Qualität und langfristige Wertschöpfung. Das Gebäude wird nach dem energetisch anspruchsvollen und zertifizierten KfW-40-Standard errichtet und strebt dazu die QNG Zertifizierung an. Die Energieversorgung und Beheizung des Gebäudes erfolgen vollständig über Fernwärme in Verbindung mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage.

Partnerschaft für mehr Sicherheit

Die Schönbrunn TASC GmbH aus Leonberg ist eine Partnerschaft mit der Thales Deutschland GmbH eingegangen, einem Lösungsanbieter für hochsichere Technologien in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung sowie Cybersecurity. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Unternehmen dabei zu helfen sensible Schlüssel, Zertifikate und kryptographische Prozesse sicher, skalierbar und langfristig tragfähig zu gestalten.

Prädikat „hervorragend“ für vier Biere

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Gleich vier Preise räumte die Kaiser Brauerei GmbH Finest Beer bei der Selection Preisverleihung ab.

Mit vier ausgezeichneten Bieren gehört die Geislinger Kaiser Brauerei GmbH zu den besten Brauereien des Wettbewerbs „Finest Beer Selection“ bei dem in diesem Jahr 122 Brauereien aus aller Welt teilgenommen haben. Das erst im April dieses Jahres eingeführte „Kaiser Helles Alkoholfrei“ wurde gleich beim ersten Anlauf ausgezeichnet und gehört damit zu den vier besten alkoholfreien Bieren des Wettbewerbs. Neben dem alkoholfreien Hellen wurde bereits zum vierten Mal in Folge das Kaiser Helles in die Finest Beer Selection aufgenommen, neben Kaiser Hefe Hell und Kaiser Kristall Weizen.

Mobile Weiterbildung für alle, die nicht am Schreibtisch sitzen

Die Knowledge Hero GmbH aus Stuttgart hat mit Skilltakt eine mobile Lern-App entwickelt, die Weiterbildung dorthin bringt, wo klassische Lernangebote oft nicht ankommen: zu Mitarbeitenden ohne Schreibtisch, also beispielsweise im Handel, in der Logistik, der Produktion, der Gastronomie, im Service oder auf der Baustelle. Vorhandenes Unternehmenswissen – Arbeitsanweisungen, Handbücher, Schulungsfolien, Produktinfos oder Compliance-Material – wird per KI in kurze, verständliche Lerneinheiten überführt. Mitarbeitende nutzen sie direkt am Smartphone. Entscheidend ist die Logik dahinter: Die App wiederholt Inhalte gezielt nach der individuellen Vergessenskurve, sodass Wissen nicht nur vermittelt, sondern dauerhaft verankert wird. Knowledge Hero bringt dabei umfangreiche Praxiserfahrung mit. Mit easyPLU®, der etablierten Schulungs-App für den Lebensmittelhandel, hat das Unternehmen über 269.000 Nutzerinnen und Nutzer in 31 Ländern erreicht und gelernt, wie Wissen in nicht-klassischen Lernumgebungen verankert wird. Diese Erfahrung fließt in Skilltakt ein. Aktuell sucht Knowledge Hero fünf Pilotpartner, die Skilltakt mit eigenen Teams und Inhalten erproben möchten.

Gemeinsames Logo hilft beim Zusammenwachsen

Die Teams von Walkol und Loba rücken zusammen © Wakol
Aus zwei mach eins: Das neue Logo von Loba und Wakol wurde quasi fusioniert.

Nach Einführung der gesellschaftsübergreifenden Geschäftsführungsstruktur am 15. Januar 2026 arbeitet die Loba GmbH aus Ditzingen bereits in vielen Bereichen mit der Pirmasenser Wakol-Gruppe eng verzahnt. Erste positive Entwicklungen zeigen sich im Geschäftsverlauf und nun auch im Außenauftritt: Zum 1. Juli wurde ein gemeinsames Unternehmenslogo eingeführt. . Es vereint den orangenen Kreis des LOBA Logos mit dem blauen Quadrat des WAKOL Logos. Der Unternehmensverbund konnte im Zeitraum Januar bis Mai 2026 im Geschäftsfeld Flooring den Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern.

Konkretes Bild statt vager Vorstellung

Die neue Technik von Jaeger greift der Fantasie unter die Arme. © Jaeger
Dank der neuen Jaeger-Technik sieht man gleich, wie das Wohnzimmer einmal aussehen könnte.

Die Paul Jaeger GmbH & CO. KG Lackfabrik aus Möglingen bietet eine browserbasierte Visualisierungslösung, mit der sich unterschiedliche Farben, Oberflächen und Kreativtechniken direkt auf Raumfotos darstellen lassen. Binnen Sekunden entsteht so ein realistischer Eindruck davon, wie die gewünschte Oberfläche später im eigenen Raum wirkt. Ob Malerbetrieb, Fachhandel, Planer oder Endkunde: Jeder kann seine Gestaltungsideen mit wenigen Klicks kostenfrei ausprobieren, vergleichen und beurteilen – ganz ohne Installation einer zusätzlichen Software oder App.

TOP 100-Auszeichnung für Innovationskraft

Die ELB – Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH wurde zum siebten Mal mit dem TOP-100-Siegel ausgezeichnet und zählt damit weiterhin zu den innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Die wiederholte Auszeichnung würdigt insbesondere das strukturierte Innovationsmanagement sowie die Fähigkeit, Innovation nachhaltig und systematisch im Unternehmen zu verankern.

Unter dem Markennamen Ceranod bündelt ELB unterschiedliche Technologien der Oberflächenveredelung – von elektrochemischen Verfahren bis hin zu modernen plasmakeramischen Systemen und PFAS-freien Hybridoberflächen für die Medizintechnik. Außerdem hat ELB ein Verfahren auf dem Markt, welches einen extremen Schutz für Leichtmetalle bietet und sogar Magnesium in hochbelastete Applikationen bringt. Forschung und Entwicklung sind dabei seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Autorisierte Distributoren werden online nachprüfbar

Die U.I. Lapp GmbH, globaler Anbieter von integrierten Lösungen im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie, stellt als erstes B2B-Industrieunternehmen seinen autorisierten Distributoren ein verifizierbares Online-Siegel zur Verfügung. Das schafft mehr Transparenz und Sicherheit für Einkäufer und stärkt zugleich das Vertrauen entlang der gesamten Lieferkette. Das ­Siegel wird direkt auf den Webseiten, Marktplätzen und in Onlineshops veröffentlicht. Mit nur einem Klick kann dann geprüft werden, ob es sich um einen offiziell autorisierten Partner handelt. Die Verifizierung erfolgt in Echtzeit und basiert auf einer zentral gepflegten, fälschungssicheren Datenbank.

Kooperationen steigern Cashflow

Die Eberspächer Gruppe GmbH & Co. KG erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein rein operatives Ergebnis, bereinigt um Sondereffekte und Einmalaufwendungen, von 86,3 Millionen Euro .Der Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich auf 194,0 (Vorjahr: 160,1) Millionen Euro. Dies führt das Unternehmen aus Esslingen die technologische, organisatorische und operative Weiterentwicklung zurück. So transferiert Eberspächer bestehendes Knowhow in neue Geschäftsfelder, auch außerhalb der Automobilindustrie. Dazu schlossen die Esslinger Partnerschaften, unter anderem mit dem dänischen Unternehmen Topsoe (Elektrolyseur-Druckbehälter für die Wasserstoffgenerierung) sowie dem niederländischen Spezialisten Zeliox für Energiespeicher-Systeme. Der internationale Fertigungsverbund mit rund 40 Produktionsstandorten in mehr als 30 Ländern macht das Unternehmen zudem widerstandsfähig gegenüber Zöllen und geopolitischen Verschiebungen. Trotzdem waren es vor allem Wechselkurseffekte, die den Konzernumsatz um 6,6 Prozent auf 4.979,8 (Vorjahr: 5.333,2) Millionen Euro sinken ließen. Der Nettoumsatz, bereinigt um durchlaufende Posten , minderte sich um 7,3 Prozent auf 2.531,3 (Vorjahr: 2.731,7) Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigte weltweit 10.374 Menschen (Vorjahr: 10.680), davon rund 3.300 in Deutschland.

In den ersten Monaten 2026 verzeichnet die Gruppe dank einer weiteren Stabilisierung und planmäßiger Kundennachfrage in allen Bereichen einen positiven Geschäftsverlauf. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Eberspächer eine deutliche operative EBIT-Verbesserung.

Die Wasserstoff-Pipeline ist im Bau

© Stadtwerke Stuttgart
Verlegung der Wasserstoffpipeline am Stuttgarter Hafen.

Das Stuttgarter Wasserstoffprojekt geht in die nächste Umsetzungsphase durch die Stadtwerke Stuttgart GmbH. Davon zeugen dietonnenschweren Baumaschinen, die im Stadtbezirk Wangen am Start sind. Das Stuttgarter Wasserstoffprojekt besteht aus dem Green Hydrogen Hub am Hafen, in dem bis zu 1.200 Tonnen hochreinen grünen Wasserstoff pro Jahr produziert werden soll, und einer vorerst vier Kilometer langen Pipeline für den Transport zu potenziellen Kunden. Innerhalb von nur einem Jahr sollen die Pipeline-Bauarbeiten in den Stadtbezirken Wangen, Hedelfingen und Ost abgeschlossen sein. So wird die Infrastruktur geschaffen für die Verteilung von grünem, hochreinen Wasserstoff. Die Stuttgart Netze GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Stuttgart, nutzt die Tiefbauarbeiten, um gleichzeitig Leerrohre für neue Hochspannungskabel (110 Kilovolt) in der Pipeline-Trasse zu verlegen. Über 110-kV-Kabel sind große Industrieanlagen an das Versorgungsnetz angeschlossen. Die H2 GeNeSiS-Pipeline ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Stuttgart (SWS), der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, der Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG, des Steinbeis-Innovationszentrums energieeffiziente und emissionsfreie Technologien und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW.Unter dem Motto „drei Technologien – ein Partner – maximale Gestaltungsfreiheit“ richtet die Hinterkopf GmbH aus Eislingen ihr Technologieportfolio strategisch neu aus. Sie positioniert Dry Offset, HD‑Print und Digitaldruck als komplementäre Verfahren für die Direktbedruckung zylindrischer Verpackungen. Hintergrund sind steigende Anforderungen an Differenzierung, Designqualität und Flexibilität im Verpackungsmarkt – insbesondere im FMCG‑, Kosmetik‑ und Pharmasegment.

Neuvermietung im Bosch-Aral

© Immoraum GmbH
Im Bosch-Areal gibt es zwei neue Mieter.

Das Bosch-Areal baut seine Position als etablierter Bürostandort weiter aus: Die Immoraum GmbH hat als Leadmakler rund 870 Quadratmeter Bürofläche an die eFLY Marketplace Services GmbH vermietet. Der Einzug ist für Mitte 2026 vorgesehen. Vermieter der Flächen ist ein institutioneller Investor. Efly ist eine international tätige E-Commerce- und Amazon-Spezialagentur mit Sitz in Stuttgart. Die Vermietung zeigt die weiterhin vorhandene Nachfrage nach gut positionierten, flexibel nutzbaren Büroflächen in zentralen Lagen – auch im aktuellen Marktumfeld. Das Bosch-Areal profitiert dabei insbesondere von seiner Kombination aus zusammenhängenden Flächenstrukturen und einem etablierten Umfeld. Zuvor konnte Immoraum bereits das Architekturbüro Haascookzemmrich STUDIO2050 mit rund 500 Quadratmetern auf dem Areal ansiedeln, das die Flächen Anfang des Jahres bezogen hat.

Drei Drucktechniken für zylindrischer Verpackungen

© Hinterkopf
Die Druckmaschinen von Hinterkopf eröffnen neue Gestaltungsspielräume für zylindrische Verpackungen.

Dry Offset bleibt das industrielle Hochleistungsverfahren für große Stückzahlen. Für bildgetriebene Motive erweitert Hinterkopf das Portfolio um HD‑Print, ein wasserloses Offsetverfahren mit CMYK‑Prozessdruck. Es kombiniert vier CMYK‑Einheiten mit bis zu fünf klassischen Offsetwerken und ermöglicht damit fotorealistische Darstellungen bei gleichzeitig hoher Ausbringung. Ein Vorteil für Anwender: Bestehende Anlagen lassen sich auf HD‑Print umrüsten. Parallel gewinnt der Digitaldruck an Bedeutung. Er ermöglicht variable Daten, kurze Rüstzeiten und wirtschaftliche Kleinstauflagen – ein Faktor für personalisierte Kampagnen und schnelle Marktreaktionen.

Marie-Luise schafft 22 Wohnungen in Bad Cannstatt

Mit dem Projekt Marie-Luise entsteht in der Hallstraße in Stuttgart‑Bad Cannstatt ein Wohngebäude, das bewusst historische Umgebung und zeitgemäße Architektur verbindet. Die gemeinsame Projektgesellschaft H25A STR GmbH & Co. KG, getragen von PQ Projektentwicklung GmbH & Co. KG und der Bürkle Baumeister GmbH & Co. KG, führt das Vorhaben aus. Das fünfgeschossige Gebäude umfasst 22 Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größen – von kompakten Einheiten bis zu flexibel nutzbaren „Schaltwohnungen“. Die Projektpartner setzen auf nachhaltige Bauweise nach KfW‑55‑Standard, Fernwärmeversorgung und hochwertige Materialien.

Die Projektgesellschaft positioniert Marie-Luise als Beitrag zur städtebaulichen Weiterentwicklung des Quartiers, das durch Infrastrukturmaßnahmen wie den Rosensteintunnel, neue Mobilitätsachsen und die wachsende Kreativwirtschaft an Bedeutung gewinnt.

Schwäbisches Knowhow für München

© Lorch
Interessenten können die Schweißsysteme und Automationslösungen von Lorch jetzt auch in München live erleben.

Die Lorch Schweißtechnik GmbH aus Auenwald hat am Münchner Standort der Daihen Smart Solutions Europe ein Anwendungscenter für Unternehmen aus der Region eingerichtet. Interessenten können dort die Automatisierungslösungen von Lorch unter realen Bedingungen erleben – sowie an einem vollständig aufgebauten Cobotsystem Machbarkeitsuntersuchungen mit eigenen Bauteilen durchführen.

Im Mittelpunkt des Anwendungscenters steht das Lorch Cobotsystem: ein Gesamtpaket bestehend aus Cobot, Schweißgerät, Brenner, Schweiß- sowie Drehkipptisch, der Linearachse Move, und der Steuerungssoftware Lorch Cobotronic. Diese ermöglicht es, automatisierte Abläufe ohne Programmierkenntnisse einzurichten und schrittweise weiterzuentwickeln. Ergänzt wird das Setup durch weitere Schweißgeräte aus dem Lorch Portfolio – wie das neuste High-End Invertersystem iQS für höchste Performance bei industriellen Anwendungen. 

Erstmals eine Milliarde Umsatz

Eine hohe Planungsunsicherheit kennzeichnete das Geschäftsjahr 2025 auch für die Drees & Sommer SE. Dennoch erzielte das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen aus Stuttgart erstmals einen Umsatz von über einer Milliarde Euro sowie ein operatives Ergebnis von 117,5 Millionen Euro.Gegenüber dem Vorjahr – 964,2 Millionen Euro Umsatz und 114,6 Millionen Euro operatives Ergebnis – stieg der Umsatz um 5,5 Prozent, das operative Ergebnis um rund 2,5 Prozent. Diese Entwicklung hat sich über mehrere Jahre aufgebaut: 2023 lag der Umsatz bei 900 Millionen Euro, das operative Ergebnis bei 102,7 Millionen Euro. Viele Kunden begleitet das Unternehmen seit Jahren, manche seit Jahrzehnten – so entstehen Partnerschaften, die auch in einem schwierigen Marktumfeld tragen. Doch die Probleme sind vielfältig: Steigende Material- und Handwerkerkosten, fehlende Fachkräfte und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen erschweren Investitionsentscheidungen im Immobilienmarkt. Im Wohnungsbau stehen Projekte still, weil viele Prozesse zu aufwendig und zu teuer sind. Drees & Sommer setzt hier auf serielles Bauen: als modulare, skalierbare Antwort, die hohe Qualität auf die Baustelle bringt, ohne die Kosten weiter zu treiben – insbesondere bei klimagerechten Bestandsprojekten. Im Industriebau setzt das Unternehmen darauf, neue Lösungen gemeinsam mit Partnern früh in die Praxis zu bringen und skalierbar zu machen.

2025 hat Drees & Sommer zwei strategische Unternehmensinitiativen vorangetrieben. Eine Wasserinitiative für resiliente Wasserinfrastrukturen und im Bereich Security and Defense. Über 6.500 Mitarbeitende arbeiten bei Drees & Sommer an mehr als 80 Standorten weltweit in rund 7.000 Projekten.

Automobilproduktion: KI findet Fehler und entfernt sie direkt

Die GFT Technologies SE aus Stuttgart stellt eine neue KI-gestützte Lösung für die Automobilproduktion vor, die visuelle Inspektion mit der intelligenten Steuerung von Robotersystemen verbindet. Aufbauend auf der Zusammenarbeit mit Google im Bereich der KI-basierten visuellen Inspektion geht die Technologie nun noch einen Schritt weiter: Sie erkennt fehlerhafte Bauteile nicht nur, sondern entfernt sie auch direkt aus der Produktionslinie. Dafür kommen drei aufeinander abgestimmte Robotersysteme entlang der Produktionslinie zum Einsatz, um sicherzustellen, dass Komponenten wie Stoßfänger, Türen oder Rohre präzise gefertigt werden. Der erste Roboter überprüft jedes Bauteil mithilfe einer Kamera – etwa hinsichtlich Positionierung, sichtbarer Mängel sowie der Lesbarkeit und Korrektheit von Etiketten und Seriennummern. Die Kamera ist direkt am Greifer befestigt und kann flexibel bewegt werden, sodass Bauteile aus verschiedenen Perspektiven vollständig erfasst werden. Im nächsten Schritt markiert ein zweiter Roboterarm die als fehlerhaft identifizierten Teile. Der dritte Roboterarm übernimmt anschließend aktiv Aufgaben im Produktionsprozess und reduziert so den Bedarf an manuellen Eingriffen.

Im Aufwind

© FSG
Emotionaler Höhepunkt des Jahres war die Landung der Pokalsieger in einem eigens dafür VfB-gebrandeten Fliegers, der seither in ganz Europa Werbung für den Verein macht.

Eine gute Nachricht versprach Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, zu Beginn der Jahrespressekonferenz. Und er lieferte: „2025 sind wir erstmalig wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt – ein Jahr früher als ursprünglich geplant.“ Konkret betrug das Ergebnis 2,1 Millionen Euro nach minus 6,1 Millionen im Vorjahr. Die Zahl der Passagiere legte um 4,8 Prozent auf 9,6 Millionen zu, 8,4 Millionen davon mit internationalem Ziel. Allerdings verschiebe sich die Kundschaft immer mehr weg von Geschäftsreisenden hin zu Touristen. Das mache sich beim Gepäckaufkommen deutlich bemerkbar, weswegen der Flughafen die diesbezüglichen Kapazitäten größer und effizienter aufstellt.

Effizienter soll auch die Vorfeldabfertigung werden. Dafür wird an KI-Möglichkeiten geforscht. Geplant sind zudem neue Modelle fürs Parken, wenn die FSG dieses Thema 2027 in-sourcen wird. Die Tarife sollen so gestaltet werden, dass der Flughafen für Reisende von außerhalb der Region attraktiver wird, die den ÖPNV nicht nutzen können.

Für Enttäuschung sorgte hingegen die Verschiebung der „sehnsüchtig erwarteten“ Eröffnung von Stuttgart21. Doch zeigte sich FSG-Geschäftsführer Carsten Poralla optimistisch, dass der fast fertige Flughafenbahnhof eventuell schon vorher genutzt werden könne. Er ging auch auf STRzero ein, also die Klimaneutralität bis 2040, die trotz finanziell schwierigerer Zeiten „nicht zur Disposition steht“.

2025 starteten 39 Fluglinien von Stuttgart zu 124 verschiedenen Zielen in 40 Ländern. Das sind 13 neue Strecken verglichen mit 2024 – allerdings: wegen des Iran-Krieges würden drei davon aktuell nicht bedient. Auch deshalb wird für 2026 ein Passagierrückgang um circa zwei Prozent erwartet, und auch die schwarze Null könnte in Gefahr sein.

Kippenheim wird zum Energie-Standort

© Mosolf
Sonnenschutz und Sonnenenergiequelle in einem: die Parkplatzüberdachung von Mosolf.

Der Logistikdienstleister Mosolf SE & Co. KG aus Kirchheim/Teck hat an seinem Standort im badischen Kippenheim eine Photovoltaik-Parkplatzüberdachung mit 3,3 Megawattpeak (MWp) in Betrieb genommen und damit einen weiteren Baustein ihrer Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt. Mit einer jährlichen Stromproduktion von bis zu 3,7 Gigawattstunden (GWh) – entsprechend rund 18 Millionen Kilometern elektrischer Fahrleistung eines durchschnittlichen E-Pkw – wird die Energieerzeugung unmittelbar in die betrieblichen Logistik- und Fahrzeugprozesse integriert. Die nun in Betrieb genommene Anlage ist Teil eines deutlich umfassenderen Photovoltaikprojekts, das am Standort Kippenheim bis Ende 2026 schrittweise umgesetzt wird und nach Fertigstellung zu den größten Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen Europas zählen wird. Insgesamt umfasst das Projekt eine überdachte Fläche von rund 109.000 Quadratmetern mit mehr als 54.000 Solarmodulen und einer geplanten Gesamtleistung von fast 24 Megawattpeak (MWp). Die jährliche Stromproduktion dieser Anlage entspricht rund einem Viertel des derzeitigen Stromverbrauchs der Mosolf-Gruppe in Deutschland.

60 Prozent stärkere Fußmuskeln

© Joe Nimble GmbH
Einen Kraftzuwachs von 60 Prozent maß Dr. Jan-Peter Goldmann (r.) bei Extremsportler Jonas Deichmann.

Ein neunwöchiges Trainingsprogramm mit dem „Big Toe PowerPro“ der Joe Nimble GmbH führte beim Extremsportler und Weltrekordhalter im Triathlon, Jonas Deichmann zu einem Kraftzuwachs von 60 Prozent. Dies wurde durch eine Vorher-Nachher-Messung unter der Leitung von Dr. Jan-Peter Goldmann (Deutsche Sporthochschule Köln) wissenschaftlich belegt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fußstabilität nicht ausschließlich durch externe Stützsysteme, sondern auch durch aktives Training der kurzen und tiefliegenden Fußmuskulatur beeinflusst werden kann. Der Big Toe PowerPro ist das erste spezifische Trainingsgerät für den Großzehenbeuger.

Dr. Annja Maga ist Redakteurin des Magazin Wirtschaft der IHK Region Stuttgart und von Mawi-on

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