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KI-Summit Filstal: Göppingen wird zum regionalen KI-Treffpunkt

28.Apr. 2026 | 3 Min. Lesezeit | Digitalisierung & KI, KI |
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Der zweite KI Summit Filstal in Göppingen machte deutlich, wie stark das Thema Künstliche Intelligenz die Region Stuttgart bewegt. Keynotes, Use Cases und Best Practices zeigten konkrete Anwendungen aus Industrie und Dienstleistung. Der Summit belegt: Göppingen etabliert sich zunehmend als regionaler Treffpunkt für angewandte KI, Austausch und neue praxisnahe Kooperationen.

Rund 180 Unternehmen aus der gesamten Region Stuttgart kamen zum zweiten KI Summit Filstal im Göppinger KI-Hub HIVE auf dem Boehringer-Areal zusammen. Die Veranstaltung, organisiert von der IHK‑Bezirkskammer Göppingen in Kooperation mit dem HIVE, unterstrich eindrucksvoll: Göppingen entwickelt sich zu einem zentralen Anziehungspunkt für Künstliche Intelligenz im Wirtschaftsraum Stuttgart.

Mit 14 Fachvorträgen bot der Summit einen kompakten Überblick über aktuelle KI‑Anwendungen aus Industrie und Dienstleistung. Die große Resonanz zeigt den wachsenden Bedarf der Unternehmen, KI nicht nur zu verstehen, sondern produktiv einzusetzen.

„Das fühlt sich hier an wie in der Berliner Start‑up‑Szene“, sagte die Co‑Geschäftsführerin eines Waiblinger Softwareunternehmens beim Ausklang der Veranstaltung in der historischen Boehringerhalle. Sie hatte am Vormittag selbst praxisnahe KI‑Lösungen vorgestellt – ein Format, das dem Summit seine besondere Dynamik verleiht.

Göppingens Oberbürgermeister Alex Maier betonte in seiner Begrüßung die strategische Bedeutung von KI für die wirtschaftliche Entwicklung des Filstals. Edith Strassacker, Präsidentin der IHK‑Bezirkskammer Göppingen, brachte das Ziel der Veranstaltung auf den Punkt: „Unsere Best‑Practice‑Beispiele sollen Mut machen und zeigen, was heute bereits möglich ist.“

In Keynotes, Use‑Case‑Vorträgen und Praxisbeispielen wurde deutlich, wie breit KI inzwischen eingesetzt wird. Benjamin Hermann, CEO der Stuttgarter Zoi TechCon GmbH, schilderte in seiner Keynote die „KI‑Reise“ von Kärcher. Seine zentrale Botschaft: Erfolgreiche KI‑Projekte brauchen nicht nur eine belastbare Datenbasis, sondern vor allem einen konsequenten Kulturwandel im Unternehmen.

Konkrete Einblicke aus dem operativen Alltag lieferte Nick Mändle von der TeamViewer Germany GmbH. Er zeigte, wie KI‑gestützter IT‑Support Probleme frühzeitig erkennt – oft, bevor sie den laufenden Betrieb beeinträchtigen. Weitere Vorträge befassten sich unter anderem mit KI‑Agenten, digitalen Zwillingen, Computer Vision sowie mit dem Einsatz von KI im Wissens‑ und Rechtsmanagement.

Ein fester Bestandteil des Summits ist die anschließende selbstorganisierte Workshop‑Phase. In kleinen Gruppen diskutierten die Teilnehmer eigene Use Cases, entwickelten erste Lösungsansätze und knüpften neue Kooperationen. Genau diese Verbindung aus Input, Austausch und Praxisarbeit macht den KI Summit Filstal für viele Unternehmen attraktiv.

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